

Fakten und Fahrpläne? www.ding.eu

Dein Ding: Sehenswürdigkeiten im DING-Gebiet. Teil 4.
Diese Sehenswürdigkeiten muss man einfach gesehen haben – wie z.B. das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren.
„D’ Heimad schäddzd mr erschd en dr Fremde.“
Das muss man einfach gesehen haben.
Die Burgruine Bichishausen …
im Großen Lautertal bietet einen atemberaubenden Ausblick auf das Tal, die Große Lauter und Bichishausen.
Die gut erhaltene Schildmauerburg aus dem 13. bis 16. Jahrhundert ist bestes Beispiel für die Architektur des späten Mittelalters.
Dank ihrer freien Zugänglichkeit und eingebauten Treppen gelangst Du bequem in den oberen Bereich, um die spektakuläre Aussicht zu genießen.
www.schwaebischealb.org
Bichishausen, Bus Linie 265, Zollhaus
Das Schloss Aulendorf …
ist immer einen Besuch wert. In diesem Jahr wartet jedoch ein ganz besonderes Highlight auf die Besucher: die große Familienausstellung von PLAYMOBIL.
Seit Mai 2024 hat sich das Schloss in eine faszinierende Welt aus über 400.000 Figuren und 3.000.000 Einzelteilen verwandelt. Eindrucksvolle Dioramen und Videoprojektionen präsentieren die City Action auf der Baustelle sowie bunte Zirkuswelten und unendliche Weltraumabenteuer.
PLAYMOBIL-Fans aller Altersklassen dürfen sich auf eine detailreiche und einzigartig gestaltete Ausstellung freuen, die neue Inszenierungen und spannende Abenteuer bereithält.
Und das Beste: Auf Spieltischen mit PLAYMOBIL kann die ganze Familie selbst kreativ werden und der Fantasie freien Lauf lassen.
Die entspannte Anreise mit der Bahn macht den Ausflug zusätzlich angenehm und rundet das unvergessliche Erlebnis ab.
www.schloss-aulendorf.de
Aulendorf, Zug Linie RE 5; IRE 3; RB 53, Bahnhof
Im Wackelwald von Bad Buchau …
scheinen die Bäume bei jedem Schritt zu tanzen – ein faszinierendes Naturspektakel.
Entdecke auf dem Naturerlebnispfad interaktive Stationen für alle Altersgruppen. Vom Baumstammtelefonen bis zu Aussichtspunkten bietet der Wald eine Vielzahl an Erlebnissen.
Die reiche Tier- und Pflanzenwelt sowie die malerische Landschaft machen den Wald zu einem beliebten Ausflugsziel.
Ein Frühaufsteher-DING: Mit etwas Glück beobachtest Du frühmorgens Rehe beim Fressen und nachts gibt’s Fledermäuse zu entdecken.
www.wackelwald.de
Bad Buchau, Bus Linie 11 (Stadtverkehr Biberach), Hauptstraße
Das Museum Villa Rot …
ist ein Forum für zeitgenössische Kunst. Gezeigt werden Ausstellungen, die sich mit gesellschaftlich relevanten Themen der Gegenwartskunst beschäftigen.
Die Winterausstellung „Glänzende Aussichten“ zeigt eine vielfältige Sammlung von Installationen, Skulpturen, Fotografien und Filmen.
Die Werke der präsentierten Künstler hinterfragen auf eindrucksvolle Weise das Spannungsfeld zwischen Glanz und Täuschung. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen – mal ironisch, mal sarkastisch, aber immer mit tiefgründiger Reflexion.
Ein lohnender Besuch für Kunstinteressierte, die auch mal einen Blick hinter den schönen Schein werfen möchten.
www.villa-rot.de
Burgrieden, Bus Linie 240, Villa Rot
Ausflug ins Urgeschichtliche Museum Blaubeuren …
Das DING-Gebiet hat vieles zu bieten.

passend für die kühleren Monate: Warum nicht mal abtauchen in die Eiszeit? Das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren, kurz URMU, birgt Fundstücke der besonderen Art.
In der Dauerausstellung Welterbehöhlen werden rund 40.000 Jahre alte, aus Mammutelfenbein geschnitzte Tier- und Menschenfiguren, präsentiert.
Die Schatztruhe in den Räumen des ehemaligen Heilig-Geist-Spitals hat aber noch mehr zu bieten: Führungen, Vorträge, Feste und Veranstaltungen.
In der Steinzeitwerkstatt kann sich jeder selbst beim praktischen Werken mit Feuerstein, Leder und Co. versuchen.
Beim diesjährigen Blaubeurer Familientag am 27. Oktober ab 11:00 Uhr dreht sich alles um das Thema „Was uns schmeckt!“ Seit wann essen wir Brot? Haben Steinzeitmenschen tatsächlich nur Fleisch gegessen? Und wie kocht man eine Suppe ohne Topf? Am Aktionstag kann man Steinzeitkorn kennenlernen und Stockbrot backen.
www.urmu.de
Blaubeuren, Zug Linie RS 3; RE 55; RB 59, Bahnhof
Die Stadt Biberach …
liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße und der Deutschen Fachwerkstraße.
Hier kann man in die reiche Geschichte eintauchen und historische Sehenswürdigkeiten wie den Marktplatz aus dem 12. Jahrhundert entdecken, der zu den schönsten seiner Art zählt.
Die Stadtpfarrkirche St. Martin, ein markantes gotisches Bauwerk, beeindruckt mit einem barockisierten Inneren. Auch die ehemalige Zunftsiedlung der Weber mit ihren aufwendig sanierten Fachwerkhäusern ist einen Besuch wert.
Im Winter lässt sich dieser Tagesausflug wunderbar mit einem Bummel über den Christkindles-Markt verbinden.
www.tourismus.biberach-riss.de
Biberach (Riß), Zug Linie RE 5; RS 2; IRE 3, Bahnhof
Kindermuseum Neu-Ulm:
„Was DU alles kannst“ …
heißt die neue Jahresausstellung im 500 Quadratmeter großen Kindermuseum im Edwin Scharff Komplex in Neu-Ulm, die am 26. Oktober 2024 um 14:00 Uhr eröffnet wird.
Wie schon bei den früheren Themen aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten können Besucherinnen und Besucher jeden Alters an Experimentier- und Mitmachstationen sozusagen spielend lernen.
www.edwinscharffmuseum.de/kindermuseum
Neu-Ulm, Bus Linie 5; 6; 7, Petrusplatz oder Schützenstraße
Impressionen findest Du in unserem Ausflugsziel hier.
In der Volkssternwarte Laupheim …
kann jeder Besucher unabhängig von Wetter oder Tageszeit tolle Shows unter dem künstlichen Sternenhimmel erleben. Neben faszinierenden Vorführungen im Planetarium bietet die Volkssternwarte spannende Beobachtungsabende.
Ab Oktober bis in die Wintermonate hinein erwartet die Besucher unter anderem die 360°-Show „Aus Gas und Staub geboren“, die erklärt, wie unser Universum entstand und was uns mit den Sternen verbindet.
Ein Highlight für die Kleinen ist „Captain Schnuppes Weltraumreise“, die spielerisch die Wunder des Weltalls erkundet. Tipp: Die Volkssternwarte hat auch spannende Sternenbeobachtungen im Programm. Ein Blick in den Spielplan lohnt sich.
www.planetarium-laupheim.de
Laupheim, Bus Linie 222, BSZ/Planetarium

Ihr Ding: Sehenswürdigkeiten im DING-Gebiet. Teil 3.
Diese Sehenswürdigkeiten muss man einfach gesehen haben – wie z.B. das Museum Biberach.
ach, winter und frühling müssen gar nicht langweilig sein?!
Das muss man einfach gesehen haben.
Das Museum Biberach …
Bedeutende Objekte der Stadtgeschichte sowie naturkundliche und archäologische Sammlungen sind im 1902 gegründeten Museum Biberach auf über 2.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu sehen.
Neben wechselnden Ausstellungen ist auch ein Teil der Werke des deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner zu besichtigen.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet – samstags ist der Eintritt frei!
Die Küssende Sau in Blaubeuren …
Auch im Winter und Frühjahr ist es wichtig, an die frische Luft zu kommen und sich die Beine zu vertreten. Blaubeuren ist dafür ein beliebtes Ziel – vor allem wegen des bekannten Blautopfs. Doch die kleine Stadt hat noch einiges mehr zu bieten.
So ist die Landschaft rund um den Ort Teil der Eiszeitpfade des Alb-Donau-Kreises. Wer sich auf den 10 km langen Blaubeurer Felsenstieg begibt, ist rund 3,25 Stunden unterwegs. Höhepunkte der Tour, die im Blaubeurer Talkessel beginnt, sind dicht bewaldete Steilhänge, Höhlen und spannende Felsformationen sowie das Rusenschloss.
Besonders beeindruckend ist das Felsgebilde der Küssenden Sau: Mit etwas Fantasie lässt sich der Name durchaus nachvollziehen. Zwei riesige Felsen, die nur durch einen kleinen Steig – den Kuss – miteinander verbunden sind, ragen aus dem Steilhang heraus. Hier bietet sich die Gelegenheit, eine Rast einzulegen und die Aussicht zu genießen. Anschließend führt die Wanderung über die Albhochfläche nach Sonderbuch und wieder hinunter ins Blautal nach Blaubeuren.
Edwin Scharff- und Kindermuseum …
Das Edwin Scharff Museum in Neu-Ulm gliedert sich in zwei Bereiche: das Kunstmuseum und das Kindermuseum. In den ständigen und wechselnden Kunstausstellungen werden vor allem Werke der Klassischen Moderne, also des ausgehenden 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, gezeigt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bildhauerei: Der Namensgeber Edwin Scharff zählt zu den bedeutendsten Bildhauern Deutschlands. Im Kindermuseum werden verschiedene Themen behandelt. Der Clou: Lernen soll Spaß machen. Deshalb wird Wissen spielerisch und interaktiv an Experimentier- und Mitmachstationen vermittelt und mit den Kunstausstellungen verknüpft. PS: Hausschuhe nicht vergessen!
www.edwinscharffmuseum.de
Impressionen finden Sie in unserem Ausflugsziel hier.
Das Kloster Wiblingen …
Im Ulmer Stadtteil Wiblingen befindet sich ein wahres Kleinod des Spätbarocks: das ehemalige Benediktinerkloster. Herzstück ist der Bibliothekssaal mit reichem Figurenschmuck und einem beeindruckenden Deckenfresko. Aber auch die Klosterkirche entfaltet monumentale Wirkung.
Die bewegte Geschichte des Klosters lässt sich in einer Dauerausstellung nachvollziehen. Interessante Anekdote: Ein in zweijähriger Bauzeit entstandenes und rund 350 kg schweres Modell des Klosters aus Legosteinen ist ebenfalls ausgestellt.
www.kloster-wiblingen.de
Kloster Wiblingen
Schlossstraße 38
89079 Ulm-Wiblingen
Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr ab Haltestelle Ehinger Tor mit Linie 4 bis Haltestelle Pranger.
Hier gibt es noch mehr zu entdecken.
Das DING-Gebiet hat vieles zu bieten.

Gomadinger Sternbergturm und der Planetenweg in Marbach …
Der Aussichtsturm auf 844 m Höhe bietet einen perfekten Panoramablick über die Münsinger Alb: Im Osten ist die Mulde der „Münsinger Schüssel“ zu sehen, Richtung Süden die Talkante der Großen Lauter.
Die steil abbrechende Kante des Albtraufes und bei sehr guter Sicht sogar die Alpen sind im Norden zu erkennen.
Anschließend ist der Marbacher Planetenweg lohnenswert. Auf diesem Lehrpfad wird maßstabsgerecht an Modellen das Sonnensystem dargestellt und an zwölf Stationen das kosmische Umfeld der Erde anhand von Schautafeln erläutert.
Info unter www.gomadingen.de
Tourist-Info im Rathaus
Marktplatz 2
72532 Gomadingen
Tel.: 07385 9696-33
Biosphärenzentrum Schwäbische Alb …
Die Dauerausstellung im Biosphärenzentrum vermittelt Wissen über Natur, Landschaft und Menschen auf der Schwäbischen Alb. Besonders für die Kleinen gibt es viele interaktive Module, die spielerisch unterhalten. Aber auch die Wechselausstellungen sind spannend gestaltet. Im Shop können regionale Produkte erworben werden.
www.biosphaerengebiet-alb.de
Biosphärenzentrum
Schwäbische Alb
Biosphärenallee 2-4
72525 Münsingen
Mit dem Bus bis zur Haltestelle „Auingen Biosphärenzentrum“. Von dort sind es drei Gehminuten bis zum Biosphärenzentrum.

Ihr Ding: Sehenswürdigkeiten im DING-Gebiet. Teil 2.
Diese Sehenswürdigkeiten muss man einfach gesehen haben – wie z.B. die Wilhelmsburg in Ulm.
„Hätt‘ ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G‘schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in deR Welt.“
Das muss man einfach gesehen haben.
Die Wilhelmsburg in Ulm …
ist ein Teil der Bundesfestung Ulm, die die größte Festungsanlage Europas ist. Die Burg war seit den 80er- Jahren ungenutzt und wurde 2018 wieder wachgeküsst.
So darf auch wieder dieses Jahr die Burg gestürmt werden: „Stürmt die Burg“ ist eine Veranstaltung, die dieses Jahr vom 28. Juli bis zum 19. August andauert und mit unkonventionellem Kulturprogramm überzeugt.
In den historischen Gemäuern auf dem Michelsberg wird eine Bühne bespielt, mit breitgefächerten und bunten Bühnenshows. Die Innenräume werden durch Installationen, Kunstprojekte und Performances zu einem Schauplatz für Kunst und Kultur.
Das Kloster St. Georg in Ochsenhausen …
bietet eine große Barockanlage in sehr seltener Vollständigkeit, die durch die verschiedenen Äbte und deren Kunstimpulse nach und nach entstand.
Im Fürstenbau befindet sich das Klostermuseum. Die erste barocke Sternwarte Süddeutschlands, die heute die einzig Erhaltene ist, befindet sich ebenso im Kloster. Für stolze 8.914 Gulden ließ sie der Abt in Auftrag geben. Wie viel das wohl in Euro wäre? Knapp 300.000 €.
Nicht zu vergessen ist die Gabler-Orgel, die im Jahr 1736 fertiggestellt wurde und heute zu den bedeutendsten Orgeln Deutschlands gehört.
„Grabaleis“
Tiny House in Ulm?!
Der Hype um „Tiny Houses“ ist für viele Ulmer unverständlich, denn in Ulm stehen sie schon seit Jahrhunderten. Die sogenannten Grabenhäusle, die damals reihenweise auf die Stadtmauer gebaut wurden, hatten keinerlei Standard und die Bewohner wurden als „Grabenläuse“ beschimpft.
Heute bilden die modernisierten Häuschen eine märchenhafte Wohngegend und ergeben wunderschöne Fotomotive.
Die ehemalige Hochschule für Gestaltung Ulm …
spielt eine tragende Rolle in der heutigen Produktgestaltung und ist in der Geschichte ein Kapitel für sich – neben der Epoche des Bauhauses. Nach dem Ende des Faschismus galt es Deutschland neu zu denken und zu organisieren.
Durch funktionalistische Industrieprodukte sollte jedem Einzelnen zu einem besseren Leben verholfen werden im Rahmen einer freien und demokratischen Gesellschaft. Das Archiv dokumentiert und präsentiert die politische und gestalterische Aufgabe gründlich.
Hier gibt es noch mehr zu entdecken.
Das DING-Gebiet hat vieles zu bieten.

Das Vöhlinschloss aus dem 14. Jahrhundert …
trägt den Namen der Patrizierfamilie „Vöhlin“, die im Schloss 236 Jahre regiert hat.
Besonders sehenswert sind die Rokokokapelle und der beeindruckende Barocksaal, in dem man auch den schönsten Tag des Lebens feiern kann: eine Märchenhochzeit.
Im vorderen Schloss sind das Museum Illertissen und das Bayerische Bienenmuseum beherbergt.
365 Tage ist der botanische Garten Ulm geöffnet …
und bietet eine sehr spannende Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Nicht nur in Gewächshäusern, auch in Freilandräumen und Herbarien, kann man die Pflanzenwelt entdecken.
Pflanzen werden hier in verschiedene Rubriken, wie z. B. „alte Ulmer Nutzpflanzen“, eingeteilt. Zudem kann man Führungen buchen und es werden für Kinder und Jugendliche grüne Klassenzimmer als Lernort angeboten.