Fakten und Fahrpläne? www.ding.eu

DINGFO Magazin DINGFO Instagram
Ausflugsziele
DING Logo

Fakten und Fahrpläne? www.ding.eu

DINGFO Magazin DINGFO Instagram

Ausflugsziele: Museum der Geschichte von Juden und Christen

Hier trifft Glaube auf Geschichte.

Zwei Religionen ein Ort: Im Schloss Großlaupheim wird die gemeinsame Geschichte von Christentum und Judentum in Oberschwaben erzählt. 

Glaube trifft Geschichte.

Laupheim war lange ein Ort des Miteinanders – von jüdischem und christlichem Leben, von Alltagsgeschichten und Weltgeschichte. Im Museum begegnen sich diese Welten – und ihre Brüche – bis heute. 

Im Schloss Großlaupheim befindet sich eines der wenigen Museen in Deutschland, das die gemeinsame Geschichte von Christentum und Judentum erzählt, mit lokalem Bezug und großer Relevanz. 

Die Ausstellung führt durch das frühere Zusammenleben in Laupheim, zeigt Erfolge, Brüche, Schicksale und macht deutlich, wie eng beide Glaubensgemeinschaften über Jahrhunderte verbunden waren.

Ob historische Dokumente, persönliche Erinnerungsstücke oder digitale Medien: Die Präsentation ist lebendig, klar und eindringlich. Sie schafft Raum für Erkenntnis und Fragen, die bis heute aktuell sind.

Ein lohnender Besuch für alle, die Geschichte nicht nur wissen, sondern verstehen wollen.

Anfahrt:
Mit der RS21 (Ulm – Biberach/Riß) Haltstelle Laupheim Stadt, dann ungefähr 20 Minuten Stadtspaziergang zum Schloss Laupheim.

Adresse:
Schloss Großlaupheim 
Claus-Graf-Stauffenberg-Straße 15 
88471 Laupheim 


Foto ©Museum zur Geschichte von Christen und Juden

Ausflugsziele: Kanufahrt auf der Donau (Erbach – Ulm)

Paddeln mit Perspektive.

Von Erbach nach Ulm – die Donau aus einer neuen Blickrichtung erleben.

Einen schöneren Anblick gibt es kaum.

Leises Plätschern am Bug, weite Blicke übers Wasser und das Gefühl, die Welt zieht in Zeitlupe vorbei: Eine Kanutour auf der Donau ist Entspannung und Abenteuer in einem.

Zwischen Erbach und Ulm zeigt sich die Donau von ihrer sanften Seite – perfekt für eine gemütliche Kanufahrt. Die rund 10 Kilometer lange Strecke führt vorbei an grünen Ufern, kleinen Inseln und stillen Auen. Wasservögel begleiten die Fahrt, und immer wieder öffnen sich Blicke auf die Landschaft der Albvorberge.

Kurz vor Ulm taucht am Horizont das Münster auf – ein unvergesslicher Moment, wenn der höchste Kirchturm der Welt langsam näherkommt. Anlanden können die Freizeit-Kanuten direkt in der Stadt und den Ausflug mit einem Altstadtbummel oder einer Einkehr am Donauufer abrunden. 

Die Tour eignet sich für Einsteigerinnen und Einsteiger ebenso wie für Familien – und lässt sich gut mit Rad- oder Bahnfahrten kombinieren.

Anfahrt:
Mit der NRS21 (Ulm – Biberach/Riß) Haltestelle Erbach, dann 15 Minuten Fußweg zur Einstiegstelle Donaubrücke Erbach.

Adresse:
Einstieg Kanutour Erbach-Ulm 
Donaustraße 1 
89155 Erbach


Foto ©Ulm/Neu-Ulm Touristik

Ausflugsziele: Museum Villa Rot

Kunst trifft Parkidylle.

Zeitgenössisch, Inspirierend und mitten im Grünen.

Aktuell befindet sich in der Villa Rot die Ausstellung Inspiration Technik – Inspiration Universum
von Cao Jigang & Carol Prusa

Ein historisches Herrenhaus voller Gegenwart: Die Villa Rot überrascht mit moderner Kunst in historischem Ambiente und einem Park, der zur Pause einlädt.

In Burgrieden-Rot liegt ein Palais, in dem Kunst zum Erlebnis wird. Die Villa Rot zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in einem besonderen Ort, einem ehemaligen Adelssitz, umgeben von altem Baumbestand. Das Museum zeigt Werke internationaler wie regionaler Künstler:innen, oft im Dialog mit gesellschaftlichen Themen. Mal laut, mal leise, aber immer zugänglich. Ob Malerei, Fotografie, Skulptur oder Installationen hier darf entdeckt, gedacht und gestaunt werden.

Der weitläufige Park lädt danach zum Verweilen ein, mit Skulpturen unter freiem Himmel und viel Raum für eigene Gedanken.

Anfahrt:
RS21 nach Laupheim Westbahnhof, dann Regionalbus 240 (Laupheim – Wain) bis zur Haltstelle Orsenhauser Str., dann ca. 10 Minuten Laufweg.

Adresse:
Museum Villa Rot 
Schlossweg 2 
88483 Burgrieden – Rot


Foto Villa Rot ©Lindner, Henry
Foto Ausstellung Inspiration Universum ©Kugar, Oleg

Ausflugsziele: Biberach

Fachwerkperle in Oberschwaben.

Kleine Stadt, großes Herz: Fachwerk, Marktplatz und Rißufer. Ein Spaziergang durch Biberach verbindet Geschichte, Genuss und schwäbische Herzlichkeit.

Biberach hat immer was zu bieten.

Zwischen Gassen, Geschichte und Geselligkeit: Biberach ist eine Stadt, die man nicht nur sieht, sondern spürt. Und wer einmal dort war, kommt bestimmt wieder.

Mitten in Oberschwaben liegt Biberach, eine Stadt mit Herz und Charakter. Die historische Altstadt begeistert mit ihrem gut erhaltenen Fachwerk, lebendigen Plätzen und einem Wochenmarkt, der zu den schönsten der Region zählt. Rund um den Marktplatz lässt es sich wunderbar bummeln, stöbern und schwäbische Spezialitäten genießen.  

Kulturell hat Biberach einiges zu bieten: Das Museum Biberach zeigt Kunst und Stadtgeschichte unter einem Dach und im Sommer sorgt das Biberacher Schützenfest für Begeisterung bei Groß und Klein. 

Wer lieber ins Grüne möchte, spaziert entlang der Riß oder erkundet den Jordanpark. Biberach ist ideal für alle, die Geschichte, Kultur und Lebensfreude in einem suchen.  
 

Anfahrt:
Mit der Südbahn (RE3/RE5/RS2/RS21) bis Haltestelle Biberach Hauptbahnhof.

Regionalbus 216/217/218/221/X250/250/253/270/327 


Foto ©Alexander Wachter

Ausflugsziele: Archäologischer Park Kellmünz – Caelius Mons

Wo Römer Spuren hinterließen.

In Kellmünz wird römische Geschichte lebendig. In den Grenzbefestigungen von  Caelius Mons erlebt man das Alltagsleben von vor 1.700 Jahren.

Hier hinterließen Römer Spuren.

Was heute Kellmünz heißt, war einst ein römisches Kastell mit Namen Caelius Mons. Wer heute durch den Ort spaziert, wandelt auf gut erhaltenem geschichtlichem Boden.

Kellmünz an der Iller blickt auf eine beeindruckende Vergangenheit zurück: Vor rund 1.700 Jahren errichteten die Römer hier das Kastell „Caelius Mons“ – ein militärischer Stützpunkt direkt an der Grenze des Römischen Reiches. 

Heute erschließen sich die Dimensionen des spätrömischen Heerlagers anhand rekonstruierter Mauerreste und einem mit farbigen Pflastersteinen markierten Rundgang. Im Museumsturm wird die Geschichte der römischen Provinz Raetien erzählt. Die Ausgrabungsergebnisse und ein spannender Kurzfilm lassen das Kastell wieder lebendig werden. Führungen für Erwachsene und lebendige Mit-Mach-Führungen für Kinder bringen Besuchern die Zeit der Römer in Kellmünz näher. 

Ein Rundweg führt entlang der einstigen Kastellmauern und bietet dabei nicht nur Geschichte, sondern auch schöne Ausblicke ins Illertal, perfekt für eine kleine Zeitreise mit Spaziergang.  

Anfahrt:
Mit der Illertalbahn RE75/RS7 bis Haltestelle Kellmünz dann 5 Minuten Laufweg.

Adresse:
Archäologischer Park Kellmünz 
Rechbergring 6 
89293 Kellmünz

Foto ©Johannes Glöggler

Ausflugsziele: Kloster Obermarchtal

Seelsorge und Bildung hoch über der Donau.

Üppige Pracht über dem Donautal: Kloster Obermarchtal lädt ein zu stillen Momenten, kulturellen Entdeckungen und einem Blick in die Geschichte.

Die Klosteranlage lädt zum verweilen ein.

Während unten die Donau leise vorbeizieht, erhebt sich über dem Tal ein Ort mit Weitblick, im doppelten Sinn. Das Kloster Obermarchtal bietet eine grandiose Fernsicht und stille Einkehr zugleich.

Schon von weitem beeindruckt das Kloster Obermarchtal mit seiner Lage über dem Donautal und einer Fassade, die Geschichte erzählt. Die ehemalige Prämonstratenserabtei ist heute ein Ort der Begegnung, des Glaubens und der Kultur. 

Die weitläufige Anlage zählt zu dem schönsten Süddeutschland und wurde in ihrer heutigen Form zwischen 1686 und 1795 errichtet. 

Anfahrt:
Mit dem Regionalbus 320 (Ehingen – Riedlingen) bis zur Haltestelle Kloster Obermarchtal. 

Adresse:
Bildungshaus Kloster Obermarchtal 
Klosteranlage 2/1 
89611 Obermarchtal.

Foto ©Kloster Obermarchtal

Ausflugsziele: Ulm

Hoch hinaus, tief verwurzelt.

Großstadt mit Dorfromantik: Ulm vereint Geschichte, Architektur und pralles Lebensgefühl.

In Ulm gibt’s immer was zu entdecken.

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum, da gibt’s viel zu entdecken. Nicht nur das gotische Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt. In der Donau- und Doppelstadt gibt es weit mehr Superlative.

Ulm ist eine Stadt voller Gegensätze: mittelalterlich und modern, lebendig und gelassen, traditionsreich und offen für Neues. Das Ulmer Münster ragt 161 Meter in den Himmel, wer die 768 Stufen nach oben steigt, wird mit einem atemberaubenden Blick über Stadt und Alb belohnt. 

In der Altstadt warten schmale Gassen, Fachwerkhäuser und das berühmte Schiefe Haus. Direkt daneben: das moderne Stadthaus, Museen, Theater und ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. Und an warmen Tagen? Einfach ans Donauufer setzen, ein Eis holen und dem Wasser beim Fließen zusehen. 

Anfahrt:
6 Bahnstrecken (Südbahn, Donaubahn, Filstalbahn, Brenzbahn, Donautalbahn, Illertalbahn), führen zur Haltestelle Ulm Hauptbahnhof, von dort aus ist die Stadt gut zu Fuß zu erkunden.

Regionalbuslinien (21, 30, 36/37/38, 46, 49, 23/24, 58, 59, 70, 71, 73, 77, 78)  führen alle in die Stadt hinein.


Foto Blick auf Ulm ©Johannes Glöggler
Foto Stadtmauer ©Ulm/Neu-Ulm Touristik

Ausflugsziele: Haupt- und Landgestüt Marbach

Wo edle Pferde zu Hause sind.

Hier trifft Tradition auf Bewegung und Natur. Das Haupt- und Landgestüt Marbach verbindet seit Jahrhunderten Pferdezucht und Umgebung.

Hier sind edle Pferde zu Hause.

Pferdestärken mal anders: Auf der Schwäbischen Alb treffen im ältesten staatlichen Gestüt Deutschlands Geschichte, Landschaft und Leidenschaft für Pferde aufeinander.

Seit über 500 Jahren prägt das Haupt- und Landgestüt Marbach die Schwäbische Alb mit edlen Pferden, jahrhundertealter Gestütstradition und einer einzigartigen Atmosphäre. Wer den Hof betritt, spürt sofort: Hier geht es um mehr als Zucht. Hier geht es um Haltung, im besten Sinne.

Ob Araber, Warmblüter oder Schwarzwälder Füchse: Die imposanten Tiere und ihre historische Heimat beeindrucken nicht nur Pferdefreunde. Bei Führungen erfährt man Spannendes über die Arbeit im Gestüt, die Entwicklung der Rassen und das Miteinander von Mensch und Tier. 

Rund um die Hofanlagen lädt die offene Landschaft der Alb zum Spazieren, Radfahren oder einfach Verweilen ein. Ein Ort, der bewegt, ganz ohne Motor.  

Anfahrt:
Mit der Schwäbischen-Alb-Bahn (SAB) RB59 (Ulm – Schelklingen) bis Haltestelle Marbach.

Adresse:
Haupt -und Landgestüt Marbach 
Gestütshof 1 
72532 Gomadingen

Foto Stutenherde Araber ©Boiselle
Foto Innenhof ©Kube

Ausflugsziele: Burgruine Bichishausen

Mauern, die Geschichte erzählen.

Ein stiller Wächter über dem Lauertal lässt die Vergangenheit lebendig werden.

Ein stiller Wächter über dem Lauertal.

Wer das Lauertal erkundet, entdeckt früher oder später ihre Silhouette am Hang: Die markante Burgruine Bichishausen in Münsingen bietet den besten Blick über das Tal.

Sie liegt hoch über dem Großen Lautertal und zählt zu den ältesten erhaltenen Schildmauerburgen der Region. Ihre Anfänge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Heute ist die Burgruine Bichhishausen ein beliebtes Ziel für alle, die Geschichte gerne draußen erleben.

Über fest installierte Treppen gelangt man bequem auf das Burggelände. Von oben eröffnet sich ein weiter Panoramablick über das Tal, das Dorf Bichishausen und die sich schlängelnde Lauter, perfekt für eine Rast mit Aussicht. 

Die Ruine selbst ist frei zugänglich und lädt zum Entdecken ein: Mauerreste, Wehrgänge und alte Mauervorsprünge lassen die Vergangenheit lebendig werden – und machen Lust auf ein Picknick in geschichtsträchtiger Kulisse. 

Anfahrt:
Mit dem Regionalbus 265 (Riedlingen – Münsingen) Haltestelle Bichishausen Mitte, Fußweg zur Ruine nehmen.

Adresse:
Burgruine Bichishausen 
Ehestetter Weg 4 
72525 Münsingen 

Foto ©Stadt Münsingen

Ausflugsziele: Kloster Ochsenhausen

Wo Barock auf Ruhe trifft.

Ein Himmelreich des Barocks: Das Gesamtkunstwerk hoch über dem Tal verbindet das Kloster Ochsenhausen Geschichte, Architektur und Musik zu einem Ort der Ruhe und Inspiration.

Bewundernswerte barocke Architektur.

Hoch über dem Rottumtal thront das Kloster Ochsenhausen, ein Juwel schwäbischer barocker Architektur.

Die ehemalige Benediktinerabtei begeistert mit prachtvoller Architektur, kunstvollen Stuckarbeiten und einer Klosterkirche, die zu den schönsten Oberschwabens zählt. Bereits im 11. Jahrhundert gegründet, entfaltet das Kloster vor allem im 18. Jahrhundert seine ganze Pracht – mit farbenfrohen Altären, leuchtenden Fresken und goldenen Verzierungen.

Ein besonderes Highlight ist die große Barockorgel in der Kirche St. Georg. Ihr Klang erfüllt den Raum noch heute bei Konzerten feierlich, voller Tiefe, fast wie ein musikalisches Gebet. 

Wer nach Ruhe, Geschichte und beeindruckender Baukunst sucht, wird hier fündig und geht vielleicht ein kleines bisschen beseelter wieder zurück zum Bus. 

Anfahrt:
Mit dem Regionalbus 250 (Biberach – Memmingen) bis zur Haltestelle ZOB Ochsenhausen, dann ein Fußweg von ca. 5 Minuten zum Kloster Ochsenhausen. 

Adresse:
Kloster Ochsenhausen 
Schlossbezirk 6 
88416 Ochsenhausen

Foto Frontsicht ©Hanselka
Foto Schrägsicht ©Gmeinder, Roy